SATZUNG

§ 1 Name und Sitz

Der Verein führt den Namen “Centro Italiano“ Italienisch - Deutscher Freundeskreis mit dem Zusatz e.V. nach Eintragung in das Vereinsregister des Amtsgerichts.

Sitz des Vereins ist Weinheim.

§ 2 Zweck

Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke.                        

Zweck des Vereins ist

·         die Förderung, Vertiefung und Festigung der deutsch - italienischen Freundschaft außerhalb politischer Fragen

·         die Pflege des Kulturlebens

Der Zweck wird verwirklicht insbesondere durch traditionelle und kulturelle, italienisch - deutsche Veranstaltungen.

Der Verein ist selbstlos tätig; er verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

Mittel des Vereins dürfen nur die satzungsmäßigen Zwecke verwendet werden. Die Mitglieder erhalten keine Zuwendungen aus Mitteln des Vereins.

Es darf keine Person durch Ausgaben, die den Zwecken des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden.

Die Mitglieder verpflichten sich  Jährlich mindestens 10 Stunden für Tätigkeiten des Vereins einzubringen, Fehlstunden werden mit 5 € / Std. berechnet. Mehr Stunden kommen dem Verein zugute und werden nicht ins Folgejahr übertragen. 

Jugendmitgliedern sind von den Arbeitsstunden befreit.

§ 3 Mitgliedschaft

Der Verein umfasst:

·         ordentliche Mitglieder über 18 Jahre´

·         Jugendmitglieder bis zum vollendeten 18. Lebensjahr

·         Ehrenmitglieder

Mitglied des Vereins kann werden, wer den Zweck laut § 2 der Satzung erfüllt.

Die Mitgliedschaft wird durch Aufnahme erworben. Der Antrag auf Aufnahme in den Verein ist schriftlich an den Vorstand zu richten, der über die Aufnahme entscheidet. Mit der Aufnahme erkennt das Mitglied die Satzung des Vereins an.

Mitglieder die das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, benötigen zur Mitgliedschaft die Zustimmung der Erziehungsberechtigten.

Vorstand im Sinne § 26 BGB ist der/ die erste,  zweite Vorsitzende und der/ die dritte Vorsitzende. Jeder/ jede ist allein vertretungsberechtigt.

Zu Ehrenmitgliedern können solche Personen ernannt werden, die sich besondere Verdienste um den Verein erworben haben. Die Ernennung erfolgt durch Beschluss der Mitgliederversammlung.

Die Mitgliedschaft erlischt:

·         durch Tod

·         durch Austritt, der dem Vorstand schriftlich mitzuteilen ist

·         durch Ausschluss seitens der Mitgliederversammlung

·         durch Aberkennung der bürgerlichen Ehrenrechte

·         wegen unehrenhaften Handlungen

·         wenn Beiträge und andere Zahlungsverpflichtungen für einen Zeitraum von sechs Monaten rückständig sind und ihre Zahlungen nicht innerhalb einer Frist von 14 Tagen nach ergangener Mahnung erfolgen

·         wegen vereinsschädigendem Verhaltens

Der Ausschluss bedarf einer einfachen Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder.

Mit dem Ausscheiden aus dem Verein erlöschen alle Ansprüche dem Verein gegenüber.

§ 4 Geschäftsjahr

Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 5 Organe des Vereins

Der Vorstand wird mit einfacher Stimmenmehrheit für die Dauer von zwei Jahren gewählt und ist ehrenamtlich tätig. Der Vorstand besteht aus

·         dem/ der ersten Vorsitzenden

·         dem/ der zweiten Vorsitzenden

·         dem/ der dritter Vorsitzenden

·         dem/ der Schriftführer/-in

·         dem/ der ersten Kassierer/-in

·         dem/ der zweiten Kassierer/-in

·         dem/ der Jugendvertreter/-in (?)

Die Mitgliederversammlung kann durch einfache Mehrheit der stimmberechtigten anwesenden Mitglieder beschließen, dass dazu eine bestimmte Anzahl an Beisitzern tritt.

§ 6 Mitgliederversammlung

Alljährlich findet eine ordentliche Mitgliederversammlung statt, zu der alle Mitglieder vom Vorstand mit einer Frist von mindestens 14 Tagen vor der Mitgliederversammlung unter Angabe der Tagesordnung schriftlich einzuladen sind.

Über den Verlauf und die gefassten Beschlüsse ist vom Schriftführer eine Niederschrift anzufertigen und aufzubewahren.

Die Mitglieder haben das Recht, an den Mitgliederversammlungen des Vereins teilzunehmen, Anträge zu stellen und, vom vollendeten 18. Lebensjahr an, das Stimmrecht auszuüben. Jedes stimmberechtigte Mitglied hat eine Stimme, die es nur persönlich abgeben kann.

Jedes Mitglied kann spätestens eine Woche vor der Mitgliederversammlung schriftlich Vorschläge zur Tagesordnung anmelden.

Beschlüsse über Satzungsänderungen und über die Auflösung des Vereins sind dem zuständigen Finanzamt anzuzeigen. Satzungsänderungen, welche die genannten gemeinnützigen Zwecke betreffen, bedürfen der Einwilligung des zuständigen Finanzamtes.

Der Mitgliederversammlung obliegen:

·         die Entgegennahme des Rechenschaftsberichts des Vorstandes und des Berichts der Kassenprüfer

·         die Entlastung des gesamten Vorstandes

·         die Wahl des neuen Vorstandes

Die Wahl des 1. Vorsitzenden hat vor der Wahl der übrigen Mitglieder des Vorstandes in einem besonderen Wahlgang zu erfolgen

·         die Wahl von zwei Kassenprüfern

Die Kassenprüfer dürfen dem Vorstand nicht angehören. Wiederwahl ist zulässig

·         die Festsetzung der Aufnahmegebühr und der Mitgliedsbeiträge (die Einzelheiten hierzu regelt die Beitragsordnung)

·         jede Änderung der Satzung

·         die Entscheidungen über eingereichte Anträge

·         die Ernennung von Ehrenmitgliedern

·         die Auflösung des Vereins

Eine außerordentliche Mitgliederversammlung muss vom Vorstand einberufen werden, wenn mindestens ein Zehntel der ordentlichen Mitglieder dies schriftlich mit Angabe des Grundes beantragt.

Jede ordnungsgemäße, anberaumte, ordentliche oder außerordentliche Mitgliederversammlung ist beschlussfähig. Sie beschließt mit einer einfachen Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder über Anträge einschließlich Änderungen der Satzung und der Beitragsordnung sowie der Auflösung des Vereins.

§ 7 Vorstand

Der Vorstand ist verantwortlich für die ordnungsgemäße Verwaltung aller Ämter und hat im Verhinderungsfalle eines Vorstandsmitgliedes für rechtzeitige Stellvertretung zu sorgen.

Der Vorstand ist bei Bedarf durch den ersten Vorsitzenden, im Verhinderungsfall durch dessen Stellvertreter einzuberufen. Die Einladung hat 14 Tage vorher schriftlich unter Mitteilung der Tagesordnung zu erfolgen.

In Ausnahmefällen genügt eine Frist von zwei Tagen bei telefonischer Bekanntgabe. Der Vorstand ist beschlussfähig, wenn mindestens drei Mitglieder anwesend sind. Der Vorstand  beschließt mit Stimmenmehrheit soweit die Satzung nichts anderes besagt. Bei Stimmengleichheit gibt die Stimme des die Vorstandssitzung leitenden Vorstandsmitgliedes den Ausschlag.

Über jede Sitzung ist eine Niederschrift zu fertigen, die von dem die Sitzung leitenden Vorstand und dem Protokollführer zu unterzeichnen sind. Die Niederschriften sind aufzubewahren. Der Vorstand kann für bestimmte Tätigkeiten seiner Mitglieder von Fall zu Fall eine angemessene Vergütung zubilligen.

§ 8 Ablauf der Mitgliederversammlung

Der Vorstand beruft alljährlich bis spätestens 31. März die ordentliche Mitgliederversammlung ein, zu der die Mitglieder spätestens 14 Tage vorher schriftlich – unter Bekanntgabe der Tagesordnung – eingeladen werden müssen.

Die Tagesordnung der ordentlichen Mitgliederversammlung muss folgende Punkte enthalten:

·         Jahresbericht und Jahresrechnung des Vorstandes

·         Bericht der Rechnungsprüfer

·         Entlastung des Vorstandes

·         Bei geplanten Satzungsänderungen deren Inhalt

·         Verschiedenes

Der/ die erste Vorsitzende, bei dessen Verhinderung dessen Stellvertreter, leitet die Mitgliederversammlung. Alle Beschlüsse der Mitgliederversammlung, außer bei Auflösung des Vereins, werden mit einfacher Stimmenmehrheit der anwesenden Mitglieder gefasst.

§ 9 Haftung

Der Verein haftet nur für solche vermögensrechtliche Verpflichtungen, die vom Vorstand eingegangen werden, soweit der Betrag 750,00 € für den Einzelfall nicht überschritten wird.

Zu Rechtsgeschäften über 750,00 € bedarf der Vorstand der Zustimmung der Mitgliederversammlung, die mit einfacher Mehrheit erteilt werden muss.

Der Verein haftet gegenüber seinen Mitgliedern nicht für die bei den Veranstaltungen eintretenden Unfälle oder Diebstähle. Es besteht ein Haftschutz.

§ 10 Auflösung des Vereins

Die Auflösung des Vereins kann nur von einer zu diesem Zweck einberufenen außerordentlichen Mitgliederversammlung mit Mehrheit von drei Vierteln der erschienenen stimmberechtigten Mitglieder beschlossen werden.

Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Verein an eine Körperschaft des öffentlichen Rechts oder eine steuerbegünstigte (gemeinnützige) Körperschaft zwecks Verwendung für Förderung der Unterstützung von Personen die im Sinne von § 53 AO wegen infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustandes auf die Hilfe anderer angewiesen sind

Beschlüsse über die zukünftige Verwendung des Vermögens dürfen erst nach Einwilligung des Finanzamtes ausgeführt werden.

Weinheim, 01.12.2009